Der Steppenreiter

      
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Timeline

  Die Skythen

Weiterführende Informationen:

Einige Beispiele skythischer Kunst

Informationen zu den alten Kulturen der Seidenstrasse The Silkroad 

Und beim History Channel vom ZDF und ein Film von der Ausgrabung eines   noch unberührten Fürstengrabes  

Austellungsstücke der Eremitage in Petersburg. 

Und hier geht ein Artikel der Frage nach, wie sie denn waren, die Skythen

Artikel aus dem eurasischen Magazin

Die Skythen sind ein ostiranisches Nomadenvolk, das im 8. Jahrhundert v. Chr. von den mittelasiatischen Steppen in das Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres zwischen den Karpaten und dem Don eingewandert und im 6. Jahrhundert v. Chr. ins heutige Rumänien vorgestoßen ist. Man nimmt an, dass diese Stämme aus der Region um den Altai an der Grenze zu China in diese Gebiete zogen. 

Nachbau eines skythischen Kurgan

Ihre Sprache war eine Form des Iranischen. Die Skythen hielten Pferde, Kühe und Schafe, lebten in Planwagen und waren für ihre Reitkunst sowie als Bogenschützen berühmt.

Skythische Sattelauflage aus Filz 8Jhd.v.Chr

 Sie hatten früh eine reiche Kultur, die noch heute in prunkvollen Gräbern für skythische Könige und Adlige sowie in Handwerksgegenständen aus Bronze und Gold, die mit außergewöhnlicher technischer und künstlerischer Perfektion gefertigt waren, zu sehen ist. Anfang des 7. Jahrhunderts v. Chr. zogen die Skythen südlich des Kaspischen Meeres weiter und drangen in das Königreich Medien ein. Von dort wurden sie jedoch 625 v. Chr. von König Kyaxares vertrieben.

Kurz nach der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. wurden die Skythen aus diesem Gebiet von den Sarmaten verdrängt. Im 2. Jahrhundert v. Chr. drangen skythische Stämme in das Parthische Reich südöstlich des Kaspischen Meeres ein. Um 130 v. Chr. zogen sie weiter nach Osten in das Königreich Baktrien im Gebiet des heutigen Afghanistan. Im 1. Jahrhundert v. Chr. drangen sie nach West- und Nordindien ein, wo sich noch Spuren aus den folgenden fünf Jahrhunderten erhalten haben.

Trinkrituale der Skythen

Das Trinken hatte bei den Skythen einen durchaus rituellen Hintergrund und bei gewissen sozialen Anlässen einen bedeutenden Stellenwert. So heißt es bei Herodot:

"Alle Jahre einmal lässt jeder Häuptling in seinem Gau einen Mischkrug mit Wein bereiten, aus dem alle Skythen trinken, die schon einen Feind erschlagen haben. Die aber noch keinen Feind erschlagen haben, dürfen nicht mit davon trinken, sondern müssen ungeehrt dabeisitzen, und das ist für sie die größte Schande. Hat aber einer schon sehr viele Feinde erschlagen, so bekommt er sogar zwei Becher und trinkt aus beiden zugleich."

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